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30.06.2009 |
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Laut der Studentenzeitung „unipress“ der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ist für Marius Reiser der zentrale Kritikpunkt an der Bologna-Reform das Ende der akademischen Freiheit. Auf die Frage des Studentenmagazins: „Was raten Sie Studienanfängern?“ antwortete er: „Ich rate ihnen, sich genau zu überlegen, was sie wollen, und ob sie bereit sind, eine weitere Schulzeit ohne akademische Freiheit in Kauf zu nehmen.“ Am 15. Juni 2009 war Professor Dr. Marius Reiser zu Gast bei einer Veranstaltung des Bundes Freiheit der Wissenschaft in Düsseldorf. Vor zahlreichen Zuhörern sprach er zum Thema: „Standardisierung und Kultur im ´Bologna`-Zeitalter“. An den Anfang seines fesselnden Vortrags stellte er ein Zitat von G. K. Chesterton, der gesagt habe, die größte Gefahr für die Bildung seien nicht etwa die Ideologien, so gefährlich diese seien, sondern „die Standardisierung auf niedrigem Niveau“. Starke Nachfrage
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