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Bewerberkreis und Erwartungshorizont
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Das kaufmännische Bildungswesen hat sich in den
letzten Jahrzehnten sowohl im Teilzeit- als auch im Vollzeitbereich
hervorragend entwickelt. Dabei waren die Lehrer- und Wirtschaftsverbände, die
Schulverwaltungen, Studienseminare und Lehrstühle der Wirtschaftspädagogik
stets verlässliche Impulsgeber und Partner.
Ziel aller Entwicklungen und Maßnahmen war stets, die Kaufmännischen Schulen
und die Ausbildungsbetriebe fit für zukünftige Anforderungen an eine
qualifizierte kaufmännische Schul- und Berufsausbildung zu machen. Dabei lag
es in der Natur solcher Entwicklungsprozesse, dass einige Länder, Schulen und
Ausbildungsbetriebe die ‚Nase’ vorne hatten, Anregungen für Innovationen
gaben und sich z.B. für entsprechende Schulversuche zur Verfügung stellten.
Für die kaufmännische Berufsbildung sind diese Entwicklungen Herausforderung
und Chance zugleich: Die kaufmännischen Schulen müssen mit ihren
Bildungsinhalten auf die neuen Gegebenheiten und Anforderungen reagieren und
haben gleichzeitig die Möglichkeit, innovative Impulse für eine
zukunftsorientierte wirtschaftsberufliche Bildung zu setzen. Dies muss und
wird sich auch im Studium der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer für
kaufmännische berufsbildende Schulen niederschlagen, indem sich die
Studierenden der Wirtschaftspädagogik bereits frühzeitig mit dieser Thematik
auseinandersetzen.
Mit dem Wirtschaftspädagogikpreis 2011 / 2012, der voraussichtlich am 29.
Juni 2012 an der Universität Mannheim zum dritten Mal im Zweijahres-Turnus
von der Stiftung Wirtschaft und Erziehung vergeben wird, sollen exzellente
Examensarbeiten im Rahmen des o. a. Themenkreises ausgezeichnet werden, die
mit dazu beitragen, die Innovationsfreudigkeit und -fähigkeit in der
kaufmännischen Berufsbildung zu fördern.
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Kriterien für die Preisverleihung
sind neben der Bewertung der Examensarbeit durch die
Universität, die in Bezug auf die Thematik des Wirtschaftspädagogik-Preises
- vermittelten
wirtschaftsberuflichen Kompetenzen und Erfahrungen,
- herausgearbeiteten
Möglichkeiten zur Förderung von innovativen Prozessen,
- dargestellten
Reformperspektiven für die Lehreraus- und Lehrerweiterbildung,
- hergestellten Bezüge zur
Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben,
- aufgezeigten
Implementierungsbedingungen in der universitären Praxis
Preisgelder
An Preisen sind vorgesehen:
1. Preis
€ 3.000,--
zwei 2. Preise
à € 2.000,--
drei 3. Preise
à € 1.000,--
Über die Vergabe, Anzahl und Rangfolge der Preise entscheidet voraussichtlich
am 30. März 2012 eine unabhängige Jury, besetzt mit Persönlichkeiten aus
Wissenschaft, Wirtschaft und wirtschaftsberuflicher Bildung, unter Ausschluss
des Rechtsweges.
Einsendeschluss ist der 27. Februar 2012. Die Preisverleihung findet am 29.
Juni 2012 an der Universität Mannheim statt. Die Preisträger erhalten nach der
Jurysitzung umgehend Nachricht über Ort, Zeit und Modalitäten der
Preisverleihung.
Die eingereichten Unterlagen gehen in den Besitz der Stiftung über, die
berechtigt ist, die Ergebnisse des Wettbewerbs in der Zeitschrift des
Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen ‚Wirtschaft
und Erziehung’ sowie auf der Homepage der Stiftung und in Sonderschriften zu
veröffentlichen.
Stiftung
Wirtschaft und Erziehung
Wehlauer Str. 107
76139 Karlsruhe
info(at)wirtschaft-erziehung.de
Tel.: 0721 686975
Fax: 0721 67614
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