13.11.2006

Hochschulpolitik nach der Föderalismusreform


Im September ist die Föderalismusreform in Kraft getreten. Die Bundesländer haben jetzt mehr Freiheiten. Das Hochschulrahmengesetz wird abgeschafft. Die Gestaltung des Schulwesens ist ausschließlich Sache der Bundesländer.

Aber die Bundesregierung behält wichtige Kompetenzen im Hochschulwesen, so bei der Hochschulzulassung und den Hochschulabschlüssen. Der Übergang von der Schule zur Hochschule wird ein wichtiges Thema sein bei dem Vortrag von Ministerialdirigent Peter Greisler, Leiter der Unterabteilung Hochschule im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Dabei spielt die Frage des Auswahlrechts der Hochschulen ebenso eine Rolle wie die nach der Eignung der Studenten für eine bestimmte Studienrichtung.

Wie geht es weiter mit der „Exzellenzinitiative“ und mit dem „Hochschulpakt“? Wie wirkt sich die Internationalisierung, die Umsetzung des „Bologna-Prozesses“, auf die Studien- und Hochschulstruktur aus? Können dadurch die Studienzeiten verkürzt, die Zahl der Studienabbrecher gesenkt werden? Wie steht es mit dem Niveau der Abschlüsse?

Nach dem Vortrag soll der größte Teil der Veranstaltung der Diskussion dieser Fragen gewidmet sein.

 

Peter Greisler (43) hat 1982 bis 1988 in Erlangen, Mainz, Frankreich (Dijon) und Großbritannien (Guildford / University of Surrey) Rechtswissenschaft studiert. Seit dem Zweiten juristischen Staatsexamen 1991 war er beim Bundesministerium für Bildung und Forschung für verschiedene Aufgaben zuständig, auch solche im internationalen Bereich. Seit 2002 leitet er Unterabteilungen des Ministeriums, seit 2004 die für „Hochschule“.

 

 

Anmeldung zur Vortragsveranstaltung am 1. Dezember 2006 mit Ministerialdirigent Peter Greisler. Die Anmeldung (per Post oder über Tel., Fax oder Email) wird bis 20. November erbeten. – An der Veranstaltung nehme ich mit __ Personen teil.

 

Name, Vorname___________________________________________________________________________
Straße______________________________________PLZ/Ort______________________________________
Datum, Unterschrift________________________________________________________________________
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Postanschrift: An den Bund Freiheit der Wissenschaft, Charlottenstraße 65, 10117 Berlin-Mitte  

 

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