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19.06.2011 |
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Nr. 13/2011
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| Deutscher Hochschulverband fordert Ende des Akkreditierungszirkus „Die Entscheidung des Akkreditierungsrates, Studiengänge, die wahlweise den Abschluss BA/MA oder Diplom anbieten, nicht mehr zu akkreditieren, ist bizarr und grotesk“, erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Dr. Bernhard Kempen. Es gibt keinen vernünftigen Sachgrund, bei Studiengängen, die unter Anerkennung und nach Maßgabe der BA/MA-Struktur aufgebaut sind, die Vergabe des Diplomgrades zu untersagen. Der Akkreditierungsrat will mit seiner Entscheidung offenbar in eine neue Eskalationsstufe eintreten und als Liquidator des Diploms in die Geschichtsbücher eingehen.“ Dies sei umso unverständlicher, als auch in anderen Bologna-Signatarstaaten wie in Österreich und in den skandinavischen Ländern Diplomgrade weiter verliehen würden. „Das Diplom ,made in Germany’ hat eine über hundertjährige Erfolgsgeschichte. Diplomabsolventen sind bei der Wirtschaft im In- und Ausland begehrt“, so Kempen. „Dass sich ausgerechnet Wirtschaftsrepräsentanten auf die Fahnen schreiben, dem Diplom als einer weltweit anerkannten Marke den Garaus zu machen, ist ebenso absurd wie lächerlich.“ |
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